robuste RosenAuch robuste Rosen können einmal einen "Schnupfen" bekommen und vereinzelt sind wenige Blätter mit Rost, Mehltau oder Sternrußtau befallen. Dies ist jedoch noch kein Grund, gleich zur Spritze zu greifen. Bei anhaltend feucht-warmer Witterung kann allerdings die Toleranzgrenze schnell überschritten sein. Dann setzen die aggressiven Pilze Ihren Lieblingen mitunter böse zu. Wir, Ihre GartenBaumschule, beraten Sie gerne, welche Spritzmittel wirksame Abhilfe schaffen.

 

Nadel- und Schuppenbräune bei Thuja

Der Hauptschaderreger für Heckenthujen ist der Pilz Kabatina thujae. Ein Triebsterben setzt von der Spitze her ein. Die Blattschuppen fallen ab und es bleibt nur der Stängel stehen. Mit einem starken Rückschnitt des befallenen Gehölzes kann der Pilz eingedämmt werden. Der Boden für Thujen sollte ausreichend mit Kalk und Magnesium versorgt sein, da eine Unterversorgung den Pilz begünstigt.


Rhododendronzikaden

Sie stechen die Knospen an und übertragen dabei die Knospenfäule. Pflücken Sie befallene Knospen aus. Eine Bekämpfung der Zikaden mit Pflanzenschutzmitteln erfolgt ab Juni am besten in den kühlen Morgenstunden.


Ahorn-Welke

Japan-Ahorne reagieren empfindlich auf staunasse Standorte. Einem Zuviel an Wasser folgt rasch die Ahorn-Welke. Am besten pflanzen Sie Japan-Ahorne auf nässegefährdeten Standorten leicht erhöht auf einem kleinen Hügel, so dass überschüssiges Wasser immer schnell von den Wurzeln ablaufen kann.


Clematis-Welke

Die gefürchtete Pilzkrankheit bewirkt ein plötzliches Welken und Absterben von einzelnen Trieben. Auch ganze Pflanzen können innerhalb weniger Tage eingehen. Eine Bekämpfung mit Pflanzenschutzmitteln ist nicht möglich. Viel effektiver ist die Wahl eines tiefgründigen, unverdichteten Bodens und robuster Sorten aus der Clematis viticella-Gruppe.