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Weinreben für Haus und Garten

Die Rebe ist ein uraltes Kulturgut. Bereits zur Zeit der Pharaonen wurden in Ägypten Reben kultiviert. Zunächst diente der Anbau tatsächlich der Gewinnung frischer Früchte für den Direktverzehr. Erst später entdeckte man, dass sich aus den Trauben Wein keltern ließ. Damit wurde die Rebe zu einem Stück Kulturgeschichte der Menschheit. Fast überall lassen sich Weinreben in unseren Breiten mit gutem Erfolg anbauen. In Regionen mit einem raueren Klima sorgen früh reifende Sorten für den Ernteerfolg. Wichtig ist die Wahl eines geeigneten Standortes. Am besten eignet sich eine nach Süden, Südwesten, Südosten bzw. nach Westen weisende Wand, die die Tageswärme speichert, um sie abends wieder an die Reben abzugeben. An der Sonne zugewandten Hauswänden und Mauern liegen die Durchschnittstemperaturen um bis zu 2°C höher als in der Umgebung. Unter diesen Bedingungen ist ein Rebenanbau weit über die traditionellen Weinbaugebiete hinaus möglich.

Weinreben für Haus und Garten

Die Bodenansprüche der Rebe sind eigentlich recht bescheiden. Jeder kultivierte Gartenboden ist geeignet, solange er tiefgründig ist und nicht zu Staunässe neigt. Achten Sie beim Pflanzen auf ein stabiles Spalier, das auch schwere, mit Regen beladene Rebtriebe mühelos tragen kann. Heben Sie für Ihre Rebpflanzen ein etwa 40 cm tiefes und breites Pflanzloch aus. Zur Mauer sollte ein Abstand von 20 cm eingehalten werden. Der Pflanzabstand von Rebe zu Rebe beträgt 1,5 bis 3 m. Er hängt sehr stark von der späteren Kulturweise ab.

Weinreben für Haus und Garten      Weinreben für Haus und Garten

Es gibt viele Sorten, die sehr unterschiedlich auf Pflanzenkrankheiten reagieren. Wir beraten Sie gerne.


Himmlisch blaue Rittersporne

Rittersporne (Delphinium) bringen vor allem die Blütenfarbe Blau in unübertroffener Reinheit und Vielfalt in den Garten. Hier einige sehr empfehlenswerte, mehrjährige Rittersporn-Klassiker:

'Ouvertüre'

'Ouvertüre':

mittelblau, Auge dunkel; Höhe 180 cm


'Finsteraarhorn':

'Finsteraarhorn':

tief enzianblau, Auge dunkel; Höhe 170 cm


'Berghimmel'

'Berghimmel':

hellblau; Höhe 180 cm


Zur Familie der Rittersporne gehören aber nicht nur mannshohe Abkömmlinge. Es gibt auch Miniaturausgaben mit überschaubaren Wuchsmaßen. Neben den mehrjährigen, bis 2 m hoch werdenden Stauden-Ritterspornen sind dies einjährige Arten (Consolida regalis in Sorten), die – je nach Sorte - mit 60 bis 80 cm deutlich niedriger bleiben.

Alle Rittersporne sind Sonnenkinder. Sie wachsen auf jedem kultivierten Gartenboden mit ausreichendem Wasser- und Nährstoffangebot. Leider fühlen sich auch Schnecken vom frischen Austrieb der Lanzenstauden angezogen. Zur Abwehr gibt es zahlreiche Methoden, beispielsweise Schneckenzäune und Schneckenkorn. Doch am besten ist die Kombination von Rittersporn mit voller Sonne, denn feuchte, halbschattige Gartenecken fördern die Schneckenplage zusätzlich.    

Tipp: Rittersporne bringen im Herbst eine zweite Blüte voller Leuchtkraft, wenn sie sofort nach der ersten Blüte zurückgeschnitten werden. Setzen Sie den Schnitt nicht tiefer als 20 cm (Scherenlänge) über der Erde an. Bei einem Totalschnitt direkt über dem Boden besteht die Gefahr, dass die Pflanze eingeht! Eine prachtvolle Haupt- und Nachblüte setzt eine gute Versorgung mit Nährstoffen voraus. Geeignet sind Volldünger in fester oder flüssiger Form. Geben Sie zwei Drittel Dünger im März und ein Drittel nach dem Rückschnitt im Sommer.


Grüne HortensieGrüne Hortensie

'Mit ihrer seltenen grünlich-weißen Blütenfarbe bringt die neue Rispen-Hortensie 'Limelight' gestalterische Frische in farbenfrohe Blütenbeete. Durch jährlichen Rückschnitt im zeitigen Frühjahr bleiben die Pflanzen dichttriebig und kompakt. Alle Hortensien sind "Wassersauger". Nur eine ausreichende Bodenfeuchtigkeit, besonders während heißer Sommermonate, sorgt dafür, dass das große Laub nicht welkt und die Pflanze leidet.


INKARHO®

bietet Rhododendronfreunde viele Vorteile

Rhododendron sind von Haus aus Pflanzen, die nur innerhalb eines bestimmten Säurewertebereichs des Bodens ausreichend viele Nährstoffe aufnehmen können. Wird dieser Bereich verlassen, sind Mangelerscheinungen vorprogrammiert. Mit robusten INKARHO®-Rhododendron ist - im Gegensatz zu konventioneller Pflanzware - eine langfristig erfolgreiche Rhododendronkultur auf Böden möglich, die vormals wegen ihres höheren pH-Wertes als rhododendronfeindlich galten.

INKARHO®

INKARHO®Natürlich lieben auch INKARHO® absonnige, leicht schattige Standorte, etwa unter einer Kiefernkrone. Auch sie stehen am liebsten auf kühlfeuchtem Humus. Wo dieser fehlt, können INKARHO® aber aufgrund ihrer einzigartigen Wurzeleigenschaften auch ungünstige pH-Werte von 5.5 bis 7.0 überspielen. Voraussetzung ist lediglich eine Bodenverbesserung vor dem Pflanzen von wüchsigen INKARHO® mit in GartenBaumschulen erhältlichen Erden wie standardisierten Rindenprodukten, Holzfaserpflanzenerden oder Torf-Rindenerden. Auf Böden mit fester Struktur kann die Beimischung von Torf erheblich eingeschränkt, bei lockeren Böden kann gänzlich auf den wertvollen Naturrohstoff verzichtet werden. INKARHO® stellt damit eine ökologisch sinnvolle Alternative mit echten Vorteilen für alle Gartenfreunde dar.

Rosa Japan-Aprikose

Bei ausreichender Bodenfeuchtigkeit sind Rhododendron ausgezeichnete Kübelpflanzen. Vor allem für absonnige Terrassen- und Balkonstandorte, für die die Auswahl an echten Blütenpflanzen begrenzt ist.

Rosa Japan-Aprikose

Traumhaftes Paar: Rhododendron und Farne. In früheren Zeiten galten Farne als sagenumwobene Zauberpflanzen. So sollten beispielsweise in der Johannisnacht aufgesammelte Samen den Finder unsichtbar machen. Fest steht, dass das Entrollen der an fein verzierte Geigenköpfe erinnernden Farnwedel Frühjahr für Frühjahr ein stilles Vergnügen für den Betrachter ist.

22. Mai 2024

  • Wasserqualität prüfen
    Wichtig für einen ansprechenden Gartenteich ist die Wasserqualität. Leitungswasser ist meist ideal, aber vor allem in Stadtnähe zu teuer für eine Teichnutzung. Alternativ kann Regenwasser genutzt werden, wenn es nicht zu stark mit Schadstoffen belastet und zu "sauer" ist. Ein Kompromis ist das Verschneiden von Leitungs- mit Regenwasser. Messen Sie vor der Verwendung auf jeden Fall den pH-Wert. Es gibt unterschiedliche Messsets, mit denen eine Bestimmung des pH-Wertes rasch möglich ist. Der Idealwert für Gartenteiche liegt zwischen 6,8 bis 7,5 pH.
  • Alte Obstsorten entdecken
    Es gibt viel mehr Obstsorten als in den Supermärkten zu finden ist. Besonders alte Apfel- und Birnensorten erleben seit einigen Jahren eine Renaissance. Mit ihren geschmackvollen Früchten begeistern sie immer mehr Gartenfreunde, die diese Vielfalt schätzen. Zudem sind die Altsorten erprobt, denn sie haben sich seit vielen Jahrzehnten in zahllosen Gärten bewährt. Bei vielen alten Sorten gilt tatsächlich einmal die Formel Alt = Gut.
  • Pflanzenschutz: "Wurm im Apfel"
    Aufgepasst, die Made des Apfelwicklers ist im Sommer auf der Suche nach Apfel- und Birnenfrüchten, bohrt sie an und tritt dann als berühmter "Wurm im Apfel" in Erscheinung. Mit Pheromonfallen locken Sie die Apfelwickler-Männchen ins Verderben und ersparen sich Folgegenerationen. Ab Juni fangen Sie die zweite Maden-Generation durch um den Stamm gelegte Obstmaden-Fanggürtel. 
  • Tomaten spät auspflanzen
    Auch wenn der Witterungsverlauf günstig war und keine Spätfröste mehr zu erwarten sind, sollte man Tomatenpflanzen erst nach dem 20. Mai auspflanzen. Schlagen Sie die Pfähle für Stabtomaten vor dem Pflanzen ein. Am besten ziehen Sie Stabtomaten eintriebig, damit ausreichend Luft das Laub umspielen kann. Ein erstes Ausgeizen der Pflanzen ist meist schon beim Pflanzen der Setzlinge notwendig.
  • Pflaumenwickler bekämpfen
    Mit Pflaumenmadenfallen können Sie von Mai bis August die Männchen abfangen. Binden Sie zusätzlich einen Obstmadenfanggürtel aus Wellpappe um den Stamm, mit dem ab Ende Mai weitere Maden gefangen und vernichtet werden. Mit Pflanzenschutzmitteln kann der Pflaumenwickler ab Anfang Juni (1. Generation) und an Mitte Juli (2. Generation) bekämpft werden. Entfernen Sie befallene Früchte. Im Winter empfiehlt sich eine Stammpflege, da unter den Rindenschuppen die Puppen des Pflaumenwicklers versteckt sind.
  • Verblühtes aus Blumenzwiebeln entfernen
    Langsam geht die Blütenpracht der vielen Frühlingsblumen zu Ende. Der farbenreiche, erste Blütenhöhepunkt im Garten ist dann nur noch eine hübsche Erinnerung. Wenn die Blütenpracht verklungen ist, sollten möglichst rasch Verblühtes zwischen dem Zwiebellaub entfernen. Entfernen Sie die Blüten komplett mit Stiel und entsorgen Sie sie auf dem Kompost. Lassen Sie aber das Zwiebellaub unbedingt stehen. In ihm sind viele wertvolle Reservestoffe gelagert, die die Zwiebelblumen für die nächstjährige Blütenfülle benötigen.
  • Blauregen blüht nicht
    Warum blüht mein Blauregen nicht? Mancher Blauregen will einfach nicht blühen, obwohl er bereits fünf und mehr Jahre im Garten steht. Die Ursache für die Blühfaulheit eines Blauregens hat nichts mit falschen Schnittmassnahmen zu tun, sondern liegt tiefer. Nicht alle Verkaufspflanzen besitzen einen guten Gartenwert, mitunter werden grundsätzlich nur wenig Blüten ansetzende Sämlinge "günstig" angeboten. Wenn diese vermeintlichen Schnäppchen nach 5 Jahren nicht blühen, hilft nur eine Neupflanzung von teureren, aber blühwilligen Veredlungen.
  • Eibe - immergrün und schattentolerant
    Eiben sind besonders vielseitige Hecken Talente, die nicht nur extrem schattentolerant sind. Ihre Schnittverträglichkeit ermöglicht auch gnadenlose Rückschnitte bis ins mehrjährige Holz. Vorsicht vor den Beeren: Ihre Kerne sind giftig.
  • Wann ist eine Rasensaat sinnvoll?
    Sobald die letzten Nachtfröste vorbei sind, ist eine Rasensaat sinnvoll. Entfernen Sie akribisch alle Wurzelunkräuter von der Saatfläche. Bodenverdichtungen sind aufzubrechen, nasse Stellen brauchen eine Drainage. Entlang gespannter Schnüre und Pflöcke können Sie die Feinplanierung vornehmen. Die Aussaat erfolgt mit dem Streuwagen. Bringen Sie eine Hälfte des Saatgutes in einer Richtung, die zweite Hälfte in Querrichtung dazu aus. Zum Abschluß anwalzen und wässern.
  • Clematis pflanzen
    Die beste Pflanzzeit ist das Frühjahr und die Zeit von August bis Oktober. Clematis sind bruchempfindlich, deshalb werden sie auch im Handel ausnahmslos gestäbt angeboten. Ziehen Sie die Pflanzen vorsichtig aus dem Topf. Halten Sie dabei die oberirdischen Triebe zusammen mit dem Stab fest. Pflanzen Sie Clematis 10 cm tiefer als sie im Topf gestanden haben, damit ein bis zwei Knospenpaare unter der Erdoberfläche liegen.