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21. Juni 2024

  • Pfingstrosen richtig pflanzen
    Edel-Päonien sind reizvolle Garten- und Vasenpflanzen. Lassen Sie sie am besten in Ruhe gedeihen, denn auf Verpflanzen und Graben im Wurzelbereich reagiert die schöne Blütendiva empfindlich. Unter Umständen setzt sie dann für mehrere Jahre mit dem Blühen aus. Ganz wichtiger Unterschied: Krautige Stauden-Päonien nicht zu tief pflanzen, die Triebknospen dürfen mit nicht mehr als 3 cm Erde bedeckt sein. Verholzende Strauch-Päonien werden jedoch ausgesprochen tief gesetzt. Ihre Veredlungsstelle sollte sich etwa 15 cm unter der Erde befinden.
  • Gartenwege nach Plan
    Auch auf einer vergleichsweise kleinen Gartenfläche lässt sich ein abwechslungsreiches Gartenparadies gestalten, in dem es rund ums Jahr etwas zu entdecken gibt. Legen Sie zunächst die Wegeführung fest. Ein geschwungener Hauptweg lädt zum Schlendern ein und unterteilt zudem das Gelände unauffällig in verschiedene Zonen, die sich saisonal gestalten lassen. Ein kerzengerader Weg würde rasch zur "Rennbahn", auf der man durch den Garten rast, ohne die vielen liebenswerten Details am Wegrand wahrzunehmen.
  • Containerrosen
    Dank Containerrosen ist das Einpflanzen von üppig blühenden Rosenstämmen in sommerlicher Hitze im Garten risikolos möglich. Die feinen, lebensnotwendigen Feinwurzeln bleiben im festen Wurzelballen der Qualitätsware aus unserer GartenBaumschule beim Pflanzen unversehrt. Achten Sie jedoch unbedingt darauf, die Rosen danach fortlaufend zu bewässern.
  • Balkonpflanzen düngen
    Denken Sie daran, dass fleißige Sommerblüher ständig neue Nährstoffe brauchen, damit sie üppig blühen können. Vor allen Dingen nach dem ersten Blütenflor wird es Zeit für einen Nachschub an neuer Blütenenergie. Vermeiden Sie jedoch Überdosierungen und achten Sie auf die Verpackungshinweise.
  • Teichpflege gegen Algen
    Wenn sich im Sommer das Wasser im Teich erwärmt, können Algen den Wasserspaß beeinträchtigen. Es gibt zwar viele Präparate zur Algenbekämpfung, trotzdem ist das Abfischen der Fadenalgen mit einem Netz immer noch die schnellste und vor allem umweltverträglichste Methode.
  • Blumen-Hartriegel
    Wer seinem Garten fernöstliches Flair verleihen möchte, liegt mit diesem chinesischen Aristokraten richtig. Nach der imposanten Blüte zieren himbeerartige, rosafarbene Früchte den pittoresken Edelstrauch. Einen weiteren farblichen Höhepunkt bringt das leuchtend orangerote Herbstlaub. Der Baumstrauch wächst trichterförmig.Verwendung: Hausgarten, Heidegarten, Japangarten, in Teichnähe. Pflegetipp: Geschützter Standort; Rückschnitt möglich, verunstaltet jedoch die malerische Wuchsschönheit.
  • Buchsbaum selbst vermehren
    Schneiden Sie im Juni vorsichtig einige junge Zweige von größeren Buchspflanzen ab. Achten Sie bei der Triebernte darauf, dass keine unschönen Dellen an der Mutterpflanze entstehen. Entfernen Sie von den etwa 8 bis 10 cm langen Stecklingen die untersten Blätter. Bohren Sie mit einem Holzstöckchen die Stecklöcher vor. Stecken Sie nun die Stecklinge in die lockere Gartenerde und drücken Sie sie an. Das Überspannen der Fläche mit einem Vlies sorgt für die notwendige Luftfeuchte. Nach 8 Wochen haben sich an den Stecklinge so viele Wurzeln gebildet, dass Sie sie ernten und an der gewünschten Stelle im Garten einpflanzen können.
  • Hecken ausbessern und reparieren
    Wüchsige Heckengehölze wie Hainbuche und Liguster schließen kleinere Spalten selbst. Bei mittelgroßen Lücken können Sie durch das Umleiten von Nachbartrieben die Hecke ausbessern. Führen Sie die Triebe einfach an Bambusstäben entlang, die die Lücke überbrücken. Kürzen Sie die Triebspitzen ein, um den Austrieb möglichst vieler Seitenknospen zu erzwingen. Ausgeprochen große Löcher können nur durch das Nachpflanzen identischer Ersatzpflanzen behoben werden. Achten Sie unbedingt darauf, dass nur die gleiche Art bzw. Sorte gepflanzt wird.
  • Verblühtes bei Rhododendren ausbrechen
    Nach der Blüte sollte Rhododendron gründlich ausgeputzt werden. Das Ausbrechen der welken Blütenstände aus den Rhododendren ist nicht kompliziert. Damit wird unter anderem Schädlingsbefall vermieden. Sie unterbinden außerdem die Entwicklung von Samenkapseln, die vor allem junge Pflanzen schwächt. Umschließen Sie den Blütenstand vorsichtig mit der Hand und brechen Sie ihn mit einem kleinen Ruck aus. So brechen die leicht klebrigen Blütenreste brechen meist über einer bereits treibenden Knospe ab. Damit Rhododendren Sie auch im nächsten Jahr erfreuen kann, darf diese neue Knospe keinesfalls beschädigt werden, weil aus ihr die Blüten für das nächste Jahr erwachsen.
  • Hortensien blau färben
    Wer Hortensien pflanzt, wünscht sich oft himmelblaue Blüten. Leider stellt sich das Blütenblau nicht auf allen Standorten von alleine ein. Achten Sie zunächst auf den richtigen Standort. Hortensien lieben halbschattige Plätze und ausreichende Bodenfeuchtigkeit. Will Ihre Hortensie trotzdem nicht blau machen, hilft nur noch das Umfärben mit Aluminiumsalzen. Geben Sie die Ammoniak-Alaun-Lösung mit ins Gießwasser. Lösen Sie hierzu drei Gramm reines Alaun in einem Liter Wasser auf. Bei vielen Sorten stellt sich bereits nach kurzer Zeit der gewünschte Farbeffekt ein.