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Aufstieg der SonnenanbeterAufstieg der Sonnenanbeter

Nicht immer ist nomen gleich omen: Die Bezeichnung "Kletterpflanze" suggeriert mitunter, dass alle Klettergewächse selbstständig klettern können. Dies ist aber nicht immer der Fall: Kletterrosen beispielsweise benötigen eine Hilfe für ihren Aufstieg. Sie haben keine Haftorgane. Aber auch Ranker wie Wilder Wein und Clematis sind dankbar für eine stabile Rankpyramide aus Eisen oder Holz, die zudem noch schick aussieht.


Kleine Werkzeugkunde

Eine Handvoll nützlicher Gartengeräte erleichtert Ihnen die Gartenarbeit erheblich. Die meisten davon, etwa der Spaten und die Grabegabel, sollten zu Ihrer Grundausstattung gehören. Ihre Anschaffung lohnt sich auch für den Neueinsteiger.
Zudem sollte jeder Gartenfreund ein Paar belastbare Handschuhe sein eigen nennen. Schützen Sie Ihre Hände, selbst wenn Sie nur eine Rose pflegen.  Die Kralle ist ein nützliches Werkzeug, das der Bodenlockerung dient. Durch Sonne oder Regen verkrustete Bodenoberflächen lockert sie problemlos, ohne Pflanzenwurzeln zu verletzen. Eine scharfe Schere ist das A und O jedes Gärtners. Eine gute Schere schneidet Stiele glatt ab, ohne sie zu quetschen. Saubere Schnitte verheilen besser und beugen so Pilzerkrankungen vor. Für alle Gartengeräte gilt, dass sie ihre Funktion nur erfüllen können, wenn sie sich in einem brauchbaren, gepflegten Zustand befinden. Zumindest einmal während der Winterzeit sollten Schneidewerkzeuge geschärft und Spatenblätter mit Öl eingerieben werden.

Kleine Werkzeugkunde


Aus dem Pollen schöpfen

Viele Gartenfreunde möchten möglichst viel Natur im eigenen Garten erleben. Bienen, Hummeln, Käfer und viele andere Insekten lassen sich durch ein entsprechend attraktives Blütenpollenangebot leicht anlocken. Decken Sie ihnen den Blütentisch, damit die fleißigen Blütentänzer aus dem Pollen schöpfen können. Ein reizvolles Anflugziel ist beispielsweise blühender Salbei.

Aus dem Pollen schöpfen


Weißbunte Hänge-WeideWeißbunte Hänge-Weide

Die Weißbunte Hänge-Weide (Salix 'Hakuro Nishiki') ist eine Zierstämmchen-Neuheit, deren weißbuntes Laub allzu dunkle Gartenbereiche aufhellt. Sie sollte im Frühjahr stark zurückgeschnitten werden, damit sich möglichst viele Jungtriebe mit fast weißem Laub entfalten. In den folgenden Wochen grünen diese Triebe, vor allem an absonnigen Pflanzstellen, nach. Anfang Juni können Sie die preiswerten Stämmchen deshalb ein zweites Mal zurückschneiden, um sich wiederum an dem neuen, extrem rasch wachsenden und für viele Wochen weißbunten Austrieb zu erfreuen. Ein dritter Schnitt Anfang August sorgt für eine weitere Trieberneuerung bis in den Herbst hinein.


Rasenkanten

Akkurat abgestochene Rasenkanten sind das i-T üpfelchen eines gepflegten Rasens. Ohne sie wirken Rasenflächen im Randbereich ungepflegt und uneinheitlich, wie das Beispiel zeigt. Mit einem scharfen Spaten oder besser mit einem Halbmond-Rasenkantenstecher können Sie ein- bis zweimal im Jahr ihre Rasenkanten neu in Form bringen. Legen Sie bei längeren, geraden Rasenabschnitten am besten ein Brett an die Rasenkante. Fixieren Sie das Brett mit Ihren Füßen und stechen Sie nun entlang der Brettkante den Rasen sauber ab.

Rasenkanten


Schnitt von Kirschlorbeerbüsche

Im allgemeinen brauchen Kirschlorbeerb üsche keinen Schnitt. Mit den Jahrzehnten kann es aber zu einem staksigen, lichten Aufbau kommen, dem ein harter Verjüngungsschnitt entgegenwirkt. Kirschlorbeer treiben auch aus sehr altem Holz problemlos wieder aus. Allerdings ist es wichtig, dass zurückgeschnittenen Büsche ersten nicht ungeschützt der prallen Sonne ausgesetzt werden und zweitens ausreichend Bodenfeuchte zur Verfügung steht. Eine Mulchdecke schützt die flachen Wurzeln nach dem Schnitt vor den Sonnenstrahlen. Ohne Sonnenschutz für Triebe und Wurzeln kann es zu gravierenden Laubverbrennungen kommen, die zum Eingehen der Pflanze führen können.

Schnitt von Kirschlorbeerbüsche


Rhododendron und WaldsteinieRhododendron und Waldsteinie

Grundlagen für eine erfolgreiche Rhododendronpflanzung sind die gründliche Bodenvorbereitung und die Auswahl eines geeigneten Standortes. Besonders wohl fühlen sich die großlaubigen Vertreter dieser Blütensträucher im lichten Schatten, etwa unter einer Kiefernkrone. Abkömmlinge mit kleinerem Laub können durchaus auch in sonnigen Lagen gedeihen. Ein gleichmäßig feuchter Boden erhöht die Sonnentoleranz aller Arten beträchtlich. Günstig wirken sich die Vorpflanzung von geeigneten Stauden auf das Gedeihen der Pflanzen aus. Rhododendron stehen am liebsten auf kühlfeuchtem Humus. Durch den Lebendmulch, den etwa Waldsteinien bilden können, werden die flach streifenden Wurzeln vor direkter Besonnung geschützt.

 


Rhododendron und SchaumblüteRhododendron und Schaumblüte

Flächig breitet sich auch die Schaumblüte (Tiarella) aus. Die weißen Blütenkerzen des etwa 30 cm hoch werdenden Bodenbegrüners erscheinen von April bis Juni und bringen Licht und Helligkeit in dunklere Gartenwinkel. Gerne legen sie sich Rhododendren zu Füßen.


Rhododendron und ElfenblumeRhododendron und Elfenblume

Elfenblumen (Epimedium) machen ihrem Namen mit elfenhaft zierlich-kleinen Blüten in gelb, weiß, lila oder rosa alle Ehre. Faszinierend ist ihr bronzefarben austreibendes, wintergrünes Laub, das sich über ausreichend feuchte Böden wie ein grüner Teppich legt. Elfenblumen sind ideale Rhododendronbegleiter.


Verblühte Zwiebelblumen

Jede Zwiebelblumenblüte geht einmal zu Ende. Nun stellt sich die Frage, wohin mit den verblühten Zwiebeln. Die ausgepflanzten Zwiebeln selbst bleiben unberührt. Verblühte Blütenstengel schneiden Sie ab, die verbleibenden welken Blätter ziehen sich rasch zurück und fallen kaum noch auf. Zwiebeln in Gefäßen können ebenfalls im Topf belassen werden. Stellen Sie die Gefäße absonnig auf.

Verblühte Zwiebelblumen


Rhododendron im Container

Ein großes Angebot an Rhododendren im Container dürfen Gartenfreunde grundsätzlich in unserer GartenBaumschule erwarten. Erwähnenswert sind dabei auch Sonderformen, etwa von Zierstämmen in guten Sorten oder mehrjährige Solitärpflanzen in besonders großen Gefäßen. Ein Eldorado für alle Gartenliebhaber, die Besonderes suchen.

 

Rhododendron im Container


Zauberhafte AkeleiZauberhafte Akelei

Akeleien sind die elfenhafte Gartenblumen: Die grazilen Gewächse mit den vielfarbigen, gespornten Blüten tanzen filigran durch die Staudenbeete. Leider vergilbt ihr Laub nach der Blüte und wird rasch unansehnlich. Tipp: Platzieren Sie die Pflanzen gleich so im Beet, dass sie ab dem Sommer durch andere Stauden verdeckt werden.


Clematis sind die Königinnen der Kletterpflanzen.Clematis sind die Königinnen der Kletterpflanzen

Wichtig für eine gedeihliche Entwicklung ist das richtige Pflanzen. Die Größe der Pflanzgrube sollte mindestens doppelt so groß wie der Wurzelballen sein. Die Grubensohle lockern Sie nach dem Aushub mit dem Spaten auf, damit ein einwandfreier Wasserabzug möglich ist. Bessern Sie den Aushub mit einer guten Pflanzerde auf. Tauchen Sie den Ballen der Clematis etwa eine Minute in Wasser, eben so lange, bis keine Blasen mehr aufsteigen. Besonders wichtig: Setzen Sie die Clematis zehn Zentimeter tiefer, als sie im Topf gestanden hat. Mindestens ein, besser zwei Knospenpaare müssen unter der Erdoberfläche liegen. Die Pflanze bildet dann mehr Bodentriebe, die einen Befall durch die lästige Welkekrankheit besser abpuffern können.

Clematis sind die Königinnen der Kletterpflanzen.


Wässern

Alles, was im Frühjahr frisch gepflanzt wurde, muss bei trockener Witterung regelmäßig bewässert werden.

Spätes Pflanzen

Löwenmäulchen und Levkojen sollten bis Mitte Mai gepflanzt sein. Mit dem Pflanzen von Zinnien und Studentenblumen warten Sie jedoch besser bis nach den Eisheiligen.

Rasen düngen

Wer es im Frühjahr verpasst hat, kann jetzt noch problemlos den Rasen nachdüngen.

Ein schöner Rasen verlangt regelmäßige Pflege.
Ein schöner Rasen verlangt regelmäßige Pflege.


Pfingstrosen

Entfernen Sie alles verblühte, damit eine kräftezehrende Samenbildung unterbunden wird.

Pfingstrosen

Mit ihren faszinierenden Blüten, ihrem attraktiven Laub und ihrer robusten Langlebigkeit zählen Pfingstrosen zu den beliebtesten Gartenpflanzen. Für Asien ist die Päonie die Königin aller Blumen, ähnlich wie in unseren Breiten die Rose. Deshalb bezeichnen Asiaten sie auch gerne als "Rose ohne Dornen".


Heideschnitt

Heidepflanzen wie Erika und Calluna sollten nach der Blüte um ein Drittel eingekürzt werden, damit sie dicht bleiben. Entfernen Sie dabei aber lediglich Verblühtes und schonen Sie das nadelartige Laub.


Immergrüne schützen

Frisch gepflanzte immergrüne Laubgehölze wie Kirschlorbeer, Rhododendron oder Pieris sollten Sie in den ersten Wochen vor zu starker Sonneneinstrahlung mit einem einfachen Vlies-Gestell schützen.


Späte Aussaat

Sommerblumen wie Jungfer im Grünen, Bechermalve, Ringelblume, Schleifenblume, Goldmohn, Schleierkraut, Kokardenblume, Sonnenblume, Kapuzinerkresse und einjähriger Rittersporn können Sie jetzt noch aussäen.

22. Mai 2024

  • Wasserqualität prüfen
    Wichtig für einen ansprechenden Gartenteich ist die Wasserqualität. Leitungswasser ist meist ideal, aber vor allem in Stadtnähe zu teuer für eine Teichnutzung. Alternativ kann Regenwasser genutzt werden, wenn es nicht zu stark mit Schadstoffen belastet und zu "sauer" ist. Ein Kompromis ist das Verschneiden von Leitungs- mit Regenwasser. Messen Sie vor der Verwendung auf jeden Fall den pH-Wert. Es gibt unterschiedliche Messsets, mit denen eine Bestimmung des pH-Wertes rasch möglich ist. Der Idealwert für Gartenteiche liegt zwischen 6,8 bis 7,5 pH.
  • Alte Obstsorten entdecken
    Es gibt viel mehr Obstsorten als in den Supermärkten zu finden ist. Besonders alte Apfel- und Birnensorten erleben seit einigen Jahren eine Renaissance. Mit ihren geschmackvollen Früchten begeistern sie immer mehr Gartenfreunde, die diese Vielfalt schätzen. Zudem sind die Altsorten erprobt, denn sie haben sich seit vielen Jahrzehnten in zahllosen Gärten bewährt. Bei vielen alten Sorten gilt tatsächlich einmal die Formel Alt = Gut.
  • Pflanzenschutz: "Wurm im Apfel"
    Aufgepasst, die Made des Apfelwicklers ist im Sommer auf der Suche nach Apfel- und Birnenfrüchten, bohrt sie an und tritt dann als berühmter "Wurm im Apfel" in Erscheinung. Mit Pheromonfallen locken Sie die Apfelwickler-Männchen ins Verderben und ersparen sich Folgegenerationen. Ab Juni fangen Sie die zweite Maden-Generation durch um den Stamm gelegte Obstmaden-Fanggürtel. 
  • Tomaten spät auspflanzen
    Auch wenn der Witterungsverlauf günstig war und keine Spätfröste mehr zu erwarten sind, sollte man Tomatenpflanzen erst nach dem 20. Mai auspflanzen. Schlagen Sie die Pfähle für Stabtomaten vor dem Pflanzen ein. Am besten ziehen Sie Stabtomaten eintriebig, damit ausreichend Luft das Laub umspielen kann. Ein erstes Ausgeizen der Pflanzen ist meist schon beim Pflanzen der Setzlinge notwendig.
  • Pflaumenwickler bekämpfen
    Mit Pflaumenmadenfallen können Sie von Mai bis August die Männchen abfangen. Binden Sie zusätzlich einen Obstmadenfanggürtel aus Wellpappe um den Stamm, mit dem ab Ende Mai weitere Maden gefangen und vernichtet werden. Mit Pflanzenschutzmitteln kann der Pflaumenwickler ab Anfang Juni (1. Generation) und an Mitte Juli (2. Generation) bekämpft werden. Entfernen Sie befallene Früchte. Im Winter empfiehlt sich eine Stammpflege, da unter den Rindenschuppen die Puppen des Pflaumenwicklers versteckt sind.
  • Verblühtes aus Blumenzwiebeln entfernen
    Langsam geht die Blütenpracht der vielen Frühlingsblumen zu Ende. Der farbenreiche, erste Blütenhöhepunkt im Garten ist dann nur noch eine hübsche Erinnerung. Wenn die Blütenpracht verklungen ist, sollten möglichst rasch Verblühtes zwischen dem Zwiebellaub entfernen. Entfernen Sie die Blüten komplett mit Stiel und entsorgen Sie sie auf dem Kompost. Lassen Sie aber das Zwiebellaub unbedingt stehen. In ihm sind viele wertvolle Reservestoffe gelagert, die die Zwiebelblumen für die nächstjährige Blütenfülle benötigen.
  • Blauregen blüht nicht
    Warum blüht mein Blauregen nicht? Mancher Blauregen will einfach nicht blühen, obwohl er bereits fünf und mehr Jahre im Garten steht. Die Ursache für die Blühfaulheit eines Blauregens hat nichts mit falschen Schnittmassnahmen zu tun, sondern liegt tiefer. Nicht alle Verkaufspflanzen besitzen einen guten Gartenwert, mitunter werden grundsätzlich nur wenig Blüten ansetzende Sämlinge "günstig" angeboten. Wenn diese vermeintlichen Schnäppchen nach 5 Jahren nicht blühen, hilft nur eine Neupflanzung von teureren, aber blühwilligen Veredlungen.
  • Eibe - immergrün und schattentolerant
    Eiben sind besonders vielseitige Hecken Talente, die nicht nur extrem schattentolerant sind. Ihre Schnittverträglichkeit ermöglicht auch gnadenlose Rückschnitte bis ins mehrjährige Holz. Vorsicht vor den Beeren: Ihre Kerne sind giftig.
  • Wann ist eine Rasensaat sinnvoll?
    Sobald die letzten Nachtfröste vorbei sind, ist eine Rasensaat sinnvoll. Entfernen Sie akribisch alle Wurzelunkräuter von der Saatfläche. Bodenverdichtungen sind aufzubrechen, nasse Stellen brauchen eine Drainage. Entlang gespannter Schnüre und Pflöcke können Sie die Feinplanierung vornehmen. Die Aussaat erfolgt mit dem Streuwagen. Bringen Sie eine Hälfte des Saatgutes in einer Richtung, die zweite Hälfte in Querrichtung dazu aus. Zum Abschluß anwalzen und wässern.
  • Clematis pflanzen
    Die beste Pflanzzeit ist das Frühjahr und die Zeit von August bis Oktober. Clematis sind bruchempfindlich, deshalb werden sie auch im Handel ausnahmslos gestäbt angeboten. Ziehen Sie die Pflanzen vorsichtig aus dem Topf. Halten Sie dabei die oberirdischen Triebe zusammen mit dem Stab fest. Pflanzen Sie Clematis 10 cm tiefer als sie im Topf gestanden haben, damit ein bis zwei Knospenpaare unter der Erdoberfläche liegen.